Elif Eralp, eine Wahlempfehlung
Wir sind durch unsere Arbeit und unser Leben mit Berlin verbunden, gehören keiner politischen Partei an, aber empfehlen die Wahl von Elif Eralp, der Spitzenkandidatin der Linken für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September.
Mit ihrer fantasielosen und rückwärtsgewandten Politik (Olympia, Olympia! Rettet die Autos!) ist die CDU-SPD-Regierung samt ihrem politischen Personal in Berlin auf einem Tiefpunkt angekommen. Die CDU plakatiert derzeit tatsächlich: „Berlin wird pollerfrei". Das stumpfe Zusammenstreichen des Kulturetats etwa, aber vor allem die Untätigkeit, was die Wohnungskrise angeht, sind eine Zumutung.
Warum wir Eralp für die beste mögliche Wahl halten? Als Juristin verfügt sie über die politische und rechtliche Bildung, die der schwierige Job im Roten Rathaus erfordert. Sie wäre zudem die erste Person mit Migrationshintergrund an der politischen Spitze Berlins. Nicht zuletzt vertritt Eralp mit den Linken die einzige Partei Berlins, die wirklich etwas gegen den Mietenwahnsinn und die verfehlte Wohnungspolitik tun will. Die derzeitige Regierung hat die Umsetzung des Volksentscheides für die Enteignung großer privater Immobilienfirmen fünf Jahre lang antidemokratisch sabotiert.
Eralp sagt, sie würde sich als Regierende Bürgermeisterin für eine Stadt einsetzen, die für alle Berlinerinnen und Berliner lebenswert, aber auch bezahlbar ist, in der alle einen Platz haben und sich einbringen können. Das gefällt uns. Ihre Reformpläne auf dem Weg zu einer solchen Stadt sind nicht unrealistisch.
Mit ihren 45 Jahren ist Elif Eralp nicht im Gestern und den filzigen Lobbynetzen der Stadt gefangen. Sie hat ziemlich gute Chancen als Kandidatin der stärksten Partei links von CDU und AfD tatsächliche Regierungschefin einer rot-grün-roten Landesregierung in Berlin zu werden.
Unsere schlichte Empfehlung: Elif Eralp wählen!